Wichtige Gesetzesänderung ab 1.1.2018

Wird ein verbautes Produkt (z. B. Maschine oder Maschinenbauteil) geliefert, muss der Verkäufer im Falle eines Mangels die Kosten für den Aus- und Einbau tragen.

Bislang galt dies nur beim Verbrauchsgüterkauf (B2C). Nach der neuen Gesetzeslage gilt dies nach § 439 Abs. 3 BGB nunmehr auch für den B2B-Bereich.

Die Gesetzesänderung kann gerade in unserer Branche weitreichende Folgen haben, wenn man bedenkt, dass hier unter Umständen hohe Kosten für z. B. den Aus- und Einbau von mangelhaften Maschinenbauteilen im Raume stehen. 

Oder eine z. B. tonnenschwere bereits angelieferte und mit dem Fundament verbundene mangelhafte Maschine muss wieder deinstalliert und anschließend wieder ein- und aufgebaut werden?

Beim Neumaschinenhandel lässt sich dieses Risiko überhaupt nicht, beim Gebrauchtmaschinenhandel nur dann ausschließen, wenn ein wirksamer Gewährleistungsausschluss vereinbart wurde.

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