Flexible Lager- und Mietparkfinanzierung für den Maschinenhandel

Im Rahmen unserer Best Practice Veranstaltung bei der Firma GK Werkzeugmaschinen GmbH aus Stockstadt, Ende Oktober 2019 waren vor allem die von der Deutschen Leasing vorgestellten Themen „Lagerfinanzierung“ und „zunehmender Trend bei Maschinenvermietungen“ von besonderem Interesse.

Oft kommt es vor, dass der Kunde beim Kauf einer neuen Maschine seine alte Maschine in Zahlung geben will. Diese Inzahlungnahme belastet die Liquidität des Händlers. Ein ausreichender Finanzierungsrahmen für diese Inzahlungnahmen erleichtert damit das Neumaschinen-Geschäft. Wenn ein Schwerpunkt des Handels das Gebrauchtmaschinengeschäft ist, kann eine ausreichend bemessene Kreditlinie für Gebrauchtmaschineneinkäufe auch zu Einkaufsvorteilen führen: statt Anzahlungen auf die Gebrauchtmaschine kann der Händler den Kaufpreis direkt in einer Summe begleichen und sich im Gegenzug vom Verkäufer einen Preisnachlass gewähren lassen. Das funktioniert natürlich auch bei Neumaschinen: statt Zahlungsziele mit dem Lieferanten zu vereinbaren, wird der Händler durch eine Einkaufsfinanzierungs-Kreditlinie zum Barzahler und kann Skonti oder Preisnachlässe verhandeln. Oft gewährt der Lieferant bis zu 3% Skonto auf den Einkaufspreis der Maschine, was die anteiligen Zinsen für die Lagerdauer der Maschine oft überkompensiert.

Was in anderen Branchen wie z.B. dem Baumaschinen- und Landmaschinenhandel bereits etabliert ist, findet auch sukzessive Anwendung im Handel mit Werkzeugmaschinen: Die Vermietung als verkaufsfördernde Maßnahme. Gerade auch in Zeiten in denen die Branchen der Endkunden nicht „boomen“, haben diese Kunden oft Bedenken, in eine neue (oder gebrauchte) Maschine zu investieren, weil sie die weitere Entwicklung ihrer Auftragslage nicht sicher einschätzen können. Hier bietet sich an, eine geeignete Maschine für einen Mindestzeitraum an den Kunden zu vermieten. Kommt es anschließend zum Kauf, können die Mieten ganz oder anteilig auf den Kaufpreis angerechnet werden. Während der Mietzeit kann der Kunde dann oft besser die weitere Auftragslage einschätzen. Die Erfahrungen aus anderen Branchen zeigen, dass nach einer mehrmonatigen Miete die Maschinen überwiegend vom Mieter gekauft werden, damit die gezahlten Mieten nicht „verloren gehen“. Durch die temporäre Vermietung können auch gezielt gut erhaltene junge Gebrauchtmaschinen generiert werden. Die erzielten Mieterlöse reduzieren den Kaufpreis der Maschine und können damit Kaufinteresse wecken. Über die Vermietung bleibt der Händler auch im ständigen Kontakt mit seinem Kunden und kann Kaufmotive und Investitionsentscheidungen frühzeitig erkennen.

Diese strategischen Überlegungen in einem Handelsunternehmen kann eine flexible Lager- und Mietparkfinanzierungslinie unterstützen, die es dem Händler ermöglicht geeignete Einkaufsmöglichkeiten wahr zu nehmen, passgenaue Mietmodelle für seine Kunden anzubieten und das auf Basis einer revolvierenden Finanzierungslinie bei der die Finanzierungen der einzelnen Maschinen bei Verkauf jederzeit ohne Kosten abgelöst werden können.

Bei weiterem Informationsbedarf setzen Sie sich unmittelbar mit der Deutschen Leasing in Verbindung.

Hier Ihre Ansprechpartner:

Monika Stark

Leiterin Kompetenzcenter Händlereinkaufs-

und Mietparkfinanzierung

Telefon   + 49 6172 88 - 2794

Mobil + 49 170 3349374

Monika.Stark@deutsche-leasing.com

 

Thorsten Gerber

Key-Account Manager Händlereinkaufs-

und Mietparkfinanzierung

Telefon   + 49 6172 88- 2702

Mobil + 49 175 9369657

Thorsten.Gerber@deutsche-leasing.com

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