Bestehende Erschwernisse bremsen Erholung bislang nicht aus

Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin auf Erholungskurs. Dies geht aus einer Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur wirtschaftlichen Lage im September 2021 hervor.

Trotz der sich verbessernden Grunddynamik belasten anhaltende Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten die Industriekonjunktur. Angesichts der aber insgesamt besseren Ausgangssituation in der Industrieproduktion sowie der nach wie vor hohen Auftragslage bleibt der Ausblick für die Industriekonjunktur verhalten optimistisch.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent gestiegen. Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai nahm die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 0,9 Prozent leicht ab. Die Herstellung der Industrie erhöhte sich dabei um 1,3 Prozent. Die Bereiche Maschinenbau und Automobilindustrie konnten ihren Ausstoß steigern. Im Baugewerbe kam es zu einem Plus von 1,1 Prozent. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nahmen im Juli gegenüber dem Vormonat um 3,4 Prozent zu. Im Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai kam es ebenfalls zu einem deutlichen Plus in Höhe von 4,6 Prozent. Nach den Rückgängen im zweiten Quartal konnte die Industrieproduktion zu Beginn des dritten Quartals deutlich besser abschneiden. Für das vierte Quartal zeichnet sich eine Normalisierung des Wachstums der Wirtschaftsleistung ab.

Der deutsche Außenhandel verlor zuletzt an Schwung. Der Wert der Warenexporte stieg im Juli zwar leicht gegenüber dem Vormonat, saisonbereinigt und nominal um 0,5 Prozent an. Die Importe von Waren gingen jedoch um 3,5 Prozent zurück, nachdem sie im Juni noch leicht zulegen konnten. Der BGA geht trotz bestehender Erschwernisse in der Industrie von einer anhaltenden Erholung im weiteren Jahresverlauf aus. Diese Einschätzung wird durch die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sowie zurückgehender Insolvenzfälle gestützt. Die weitere Verbreitung neuer Virusmutationen und ihr Einfluss auf das Infektionsgeschehen stellen allerdings nach wie vor die größte Unwägbarkeit für den weiteren Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung dar.

BGA Bundesverband Großandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

 

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